Bereits mehr als 8 Monate – Mein Leben in Hong Kong

Hong Kong's Central District

Hong Kong’s Central District

Vor einiger Zeit habe ich hier in meinem Blog über meine ersten drei Monate in Hong Kong geschrieben. Nun sind bereits fünf weitere Monate dazu gekommen. Und deshalb ist es an der Zeit wieder einmal ein paar Erfahrungen aus meinem Leben in Hong Kong zu posten.

Eines Vorweg: Hong Kong gefällt mir. Ich fühle mich zuhause, glücklich und ich bereue den Schritt, für den ich mich vor etwas mehr als einem Jahr entschieden habe, überhaupt nicht. Egal wie lange ich hier bleibe, ich werde diese Zeit wohl nie vergessen.

Ich habe deshalb wieder ein paar Tweets rausgesucht. Tweets über Hong Kong und die ersten acht Monate in meinem neuen Zuhause.

Auch wenn der Sohn erst knapp 21 Monate alt ist: Angemeldet ist er seit ca. 6 Monaten. Denn die Wartefristen sind 2 Jahre (oder mehr…) für eine gute Schule. Und da es bald mit dem Kindergarten losgeht, mussten wir natürlich aktiv werden. Dazu gibt es im Internet viele Hilfsmittel. Die Websiten der Regierung Hong Kong’s sind dabei voll von nützlichen Informationen.

Mit dieser Umstellung hatte ich in Hong Kong keine Probleme. Arbeitsbeginn ist zwischen 9 und 10 Uhr morgens, nach Hause geht es dann zwischen 7 und 8 Uhr. Mittagessen gibt es um 1 Uhr, Abendessen ab 8 Uhr. Und der Junior schläft kaum einmal vor halb 11.

Hong Kong ist nicht nur ein Zentrum für Technik-Gadgets aller Art. Die Leute sind offen und geben Dir gerne die Nummer, die WhatsApp-Koordinaten oder fügen dich direkt auf Facebook hinzu. Auch wenn es nur mal um einen Test der neuen AppleWatch geht. Ich musste mich aber daran gewöhnen: An einem Abend findet man locker 10 neue Freunde. Dabei musste ich aber zuerst erfahren, dass 9 davon am nächsten Morgen meinen Namen wohl nicht mehr kannten. Zweckfreundschaften sind an der Tagesordnung in Hong Kong.

Den letzten Tweet widme ich meinen besten Freunden. Sie kommen aus Hong Kong, aber auch von den Philippinen und aus Indonesien. Wie oft musste ich mir diese Sätze anhören. «Vertraue keiner Filipina!» oder «Die Damen aus Indonesien wollen nur Dein Geld». Dinge die in der Schweiz entsetzen auslösen, die sind in Asien an der Tagesordnung. Zwischendurch gibt es natürlich Fälle, welche diese Vorurteile bestätigen. Dabei muss man aber die Vorgeschichte kennen, und weshalb Filipinas oder Frauen aus Indonesien halt einfach das Geld der reichen Herren nicht ausschlagen. Mehr dazu demnächst in meinem Blog, wenn ich Euch mehr über Hong Kong und die Domestic Helper erzähle.

Vorerst lassen wir es bei diesen paar Sätzen sein. Bald geht es weiter. Hier in diesem Blog.

Mehr zu meinem Umzug nach Hong Kong lesen

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