Reisen mit Airbnb.com – Und wie der Support funktioniert

Screenshot von airbnb.com

Screenshot von airbnb.com

Eigentlich wollte ich schon lange über Airbnb.com schreiben. Denn schliesslich habe ich bereits am 1. Oktober darüber getwittert.

Die Buchung, die Bilder und die Funktionalität der Website ist wirklich gut. Im Gegensatz zur iOS App, die zwischendurch noch etwas Probleme macht. Spätestens am 1. Oktober war ich zufrieden. Den Host hatte ich kontaktiert, die Buchung wurde bestätigt. Die Dame in China schien nett, die Bewertungen anderer Airbnb User waren sehr gut.

Irgendwann habe ich dann aber eine Email erhalten:

Email vom Host via Airbnb.com

Email vom Host via Airbnb.com

Ein Wasserschaden im Haus – Jetzt war es also an der Zeit die Stornierung durchzuspielen. Leider hatte mein Host wohl noch nie storniert, telefonieren auf chinesisch stellte sich auch als schwierig heraus. So habe ich einfach Airbnb_de via Twitter angefragt.

Und ob der Support funktioniert hat? Perfekt. Die Antwort wurde innert wenigen Stunden an meine Email zugestellt, Host wurde von Airbnb informiert, wie er stornieren muss. Ausserdem wurde mein Geld umgehend meiner Kreditkarte gutgeschrieben. Nach einer Stornierung hat man die Auswahl das Geld zurückzufordern oder einen neuen Host zu suchen. Als Entschädigung erhält man von Airbnb.com bei einer Neubuchung einen kleinen Beitrag. Da die Auswahl an Hosts in Shanghai jedoch klein war, habe ich einfach das Geld zurückgefordert.

Was bleibt ist ein zwiespältiges Gefühl. Der Support funktioniert, auf Deutsch und Englisch – besser auf Englisch. Der Dienst ist aber stark abhängig von der Zuverlässigkeit der Hosts. Und manchmal klappt es dann trotz gutem Host nicht. Schaden ist bei mir keiner entstanden, die nächste Buchung war dann aber ein Hotel. Das war schlussendlich einfach schneller.

2 Kommentare

  1. Wir werden während unserer Rauszeit sicher auch ein paar mal in AirBnB’s übernachten. Um ein Gefühl dafür zu bekommen sind wir seit letztem Herbst selber AirBnB Hosts und konnten schon einige Interessante Personen aus aller Welt kennenlernen.

    Es ist ganz Klar ein Unterschied zum professionellen, aber auch anonymen Hotel. Wir öffnen unser Zuhause für unsere Gäste. In unserem Fall bekommen unsere Gäste ein eigenes Zimmer wo sie sich zurückziehen können sowie eine eigene Toilette mit Lavabo. Beim Bad allerdings kommt schon etwas WG-Feeling auf, muss doch koordiniert werden, wer wann duscht damit man nicht Schlange steht.

    Wir haben auch schon mal Raclette für Gäste aus Brasilien gemacht, oder eine kleine Tour durch Zürich veranstaltet. Auch Handschuhe haben wir schon ausgeliehen, als Gäste aus Singapur völlig durchgefroren am Bahnhof ankamen.

    Man kann nicht die Professionalität wie in einem Hotel erwarten, schliesslich sind die Hosts meistens „Amateure“. Das zeigt auch Deine Erfahrung in Shanghai. Immerhin hat sie Dich frühzeitig Informiert und sich entschuldigt. Auf der anderen Seite kriegt man einen ganz anderen Einblick in die Gegend und das Leben der Einwohner. Vielleicht kriegt man auch noch den einen oder anderen Geheimtipp 🙂

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