Google und die grosse Gefahr

Immer wieder hört man von Räubergeschichten zur Firma Google. Bedenklich sei es, wenn eine Firma wie Google so viele Daten über seine Anwender sammelt. Gefährlich sei es, wenn man seinen Mail-Account dort habe. Schliesslich werde ja zum Mail-Inhalt relevante Werbung eingeblendet.

Ja, sicherlich – Google sammelt unbestritten viele Daten über den Anwender. Doch ich stelle nun eine etwas provozierende Behauptung auf: Aber was, wenn dies das Internet dadurch sicherer macht?

In den letzten 2 Monaten (!) hatte ich genau 2 Spam-Emails falsch in meiner Inbox. Der Rest wurde alles ausgefiltert. Klar, ich nehme an, auch dank meinem Webprotokoll. Aber welcher andere Email-Dienst schafft dies?

Oder anders herum gefragt: Wer garantiert uns, dass Bluewin, GMX, Yahoo oder Hotmail nicht genau gleich viel, oder noch viel mehr Daten von uns Anwender sammeln?

Vielmehr kommt es doch auf die Mischung an. Es macht nichts, hat man nicht alle seine Daten beim gleichen Anbieter. Und es wäre vielleicht auch Sinnvoll, bedenkliche und sensitive Daten generell nicht ins Internet zu stellen. Und wer als Kennwort „ABC123“ oder „Start“ verwendet, dessen Daten sind auch sonst irgendwo nicht sicher.

Das ist jedoch ein Problem der Gedankenlosigkeit, ja vielleicht der Unerfahrenheit oder Naivität des Internet Benutzers. Und sicherlich nicht von Google. Oder?

Kommentar verfassen