Yeah, i’am a gangsta!

Man schaue sich mal vor den Clubs um – immer wieder sieht man sie, die bösen Gangster von nebenan. Ihr Terminator-Blick sagt jedem, der sich in der Nähe befindet: „Hey, pass bloss auf, Mann, ich bin der total gefährliche Ghetto-King!“. Und alles nur, weil Oerlikon mit den Bronx verwechselt wird und er eventuell mal tapfer und erfolgreich einen 12jährigen vermöbeln konnte – man ist jedenfalls versucht, dies zu denken.

Auch auf den vielen Fotos, die an solchen Parties geschossen werden, bleibt einem der böse Gangster-Blick dann und wann nicht erspart. Ab und zu wird sogar versucht, dem Betrachter einen mehr oder minder attraktiven Mittelfinger mit auf den Lebensweg zu geben, obwohl sich dieser besonders an einer Party, wo wir eigentlich Spass haben wollen, so losgelöst von allen anderen Fingern ziemlich alleine fühlen muss.

Kommt man dann aber mit den vermeintlichen Bösewichten ins Gespräch, entpuppen sich diese als normale und oft sympathische Zeitgenossen, mit denen man vernünftig reden kann. Wozu also der gefährliche Blick? Wozu um Himmels Willen Tausenden von Foto-Betrachtern eine so beschränkte Auswahl an Fingern zeigen, wenn man ja zehn davon hat? Macht doch alles null Sinn – mit einem netten Lächeln im Gesicht kriegt man die Frauen sicherlich 1000x einfacher!? 😉

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